Urech Augeblick 2/2024

Die Risiken • Ist ein Elternteil kurzsichtig, steigt das Risiko für das Kind um das Dreifache. Sind es beide, steigt es um das Sechsfache. • Wird die Entwicklung einer Kurzsichtigkeit um nur eine Dioptrie vermindert, sinkt auch das Risiko einer Makuladegeneration um 40 Prozent. • Bei einer nicht verhinderten Myopie von 6 Dioptrien oder mehr steigt das Risiko für eine spätere Ablösung der Netzhaut um das 20-Fache. Die Tipps • Täglich zwei Stunden draussen bei Tageslicht sind gesund für Kinderaugen. • Lieber helle Schrift auf dunklem Hintergrund als umgekehrt. • Den Augen regelmässig etwas Entspannung gönnen: Sich alle 20 Minuten für 20 Sekunden auf etwas fokussieren, das 20 Fuss entfernt ist, also etwa sechs Meter. Die Krankenkasse Bei einer nachgewiesenen, zunehmenden Kurzsichtigkeit übernehmen die Krankenkassen pro Jahr 850 Franken der Kosten für eine Myopiebrille oder für Nachtlinsen. Dazu sind sie seit Kurzem gesetzlich verpflichtet. Das gilt bei Kindern oder Jugendlichen bis 21 Jahre. Bedingung ist ein augenärztliches Rezept. Die Möglichkeiten Ein früher Sehtest bei Urech Optik zeigt das Risiko einer Myopie auf und eröffnet die Chance, sie zu verhindern. Urech Optik bietet umfassende Myopielösungen für Kinder und Jugendliche. Dazu gehören nicht nur spezielle Brillengläser und kinderfreundliche Kontaktlinsen, sondern Beratung und Begleitung. Mehr dazu Informieren Sie sich auf unserer Landingpage zum Thema. Und erfahren Sie, was Sie und wir gemeinsam für die Augen Ihres Kindes tun können. www.urech.ch/myopie 2030 werden drei Milliarden Menschen kurzsichtig sein. Das schätzt die Weltgesundheitsorganisation WHO. Die gute Nachricht ist: Die Entwicklung einer Kurzsichtigkeit bei Kindern lässt sich abbremsen oder stoppen. Wenn sie denn früh genug erkannt wird. Ein Sehtest bringt Klarheit. Je stärker die Myopie, desto dicker die Brillengläser – das galt früher als Naturgesetz. «Hätte man bereits vor dreissig Jahren die modernen Ortho-K-Linsen oder Stellest-Brillengläser gehabt, dann würden heute viel weniger Menschen dicke Brillengläser tragen», sagt Optometrist Markus Rymann. «Wir können heute die Entwicklung einer Kurzsichtigkeit bei Kindern schon früh ausbremsen.» Markus Rymanns erste Wahl bei den Mitteln gegen die Myopie ist die Ortho-K-Linse für die Nacht. Sie bringt die Entwicklung der Kurzsichtigkeit oft komplett zum Erliegen. Die Myopiebrille demgegenüber stoppt die Verschlechterung nicht, aber verlangsamt sie doch um zwei Drittel. Sie hält beim kleineren Kind den Schaden in Grenzen, bis es reif genug ist für die Handhabung einer Ortho-K-Linse. «Einem dreijährigen Kind passen wir also eine Stellest-Brille an. Mit zehn, zwölf Jahren liegt die Myopie bei vielleicht minus 1,5 Dioptrien, statt minus 3. Nun können wir auf die Ortho-K-Nachtlinse wechseln und die weitere Verschlechterung stoppen, bis das Wachstum abgeschlossen ist.» Wie Kinder kurzsichtig werden (oder eben nicht). Kinder sind bei ihrer Geburt weitsichtig. Wenn sie wachsen, wird der Augapfel länger, bis er die Form hat, die das scharfe Sehen möglich macht. Bei immer mehr Kindern aber hält das Längenwachstum zu lange an. Das führt zur Myopie. Im «Myopiemanagement» bremsen die Optometristen bei Urech Optik dieses Längenwachstum ab oder stoppen es. Die Myopiebremse Kinder

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