Urech Augeblick 1/2025

Wer aus der Norm fällt, hat es manchmal schwieriger. Bei Schuhgrössen oder BHs zum Beispiel. Wer ein schmales Gesicht hat, kennt die herausfordernde Suche nach der passenden Brille. Viele stylische Brillen wirken zu gross. Zum Glück gibt es Colibris aus Norddeutschland – sie entwerfen stilvolle Fassungen in allen Formen und Farben – und das ausschliesslich für schmale Köpfe. Manche Gläser von Colibris sind lediglich 45 mm breit und bei einigen Fassungen liegen die zwei Gläser nur 14 mm auseinander. Grossartig ist dafür das Design mit seinem unverkennbar nordischen, klaren Ausdruck. Und gross ist die Auswahl: Bei Urech Optik warten neu mehrere Dutzend Modelle darauf, gut gelaunt aufgesetzt und mit eigenen Augen betrachtet zu werden. Die Kollektionen von Colibris werden jeweils von zwei Designerinnen entworfen. Sie lassen sich inspirieren von aktuellen und kommenden internationalen Trends und kreieren in der heimischen Manufaktur in Lübeck Prototypen für schmale Gesichter. Was gefällt, geht in Serie. Die eleganten Acetatfassungen stammen aus Deutschland, die Rahmen aus Edelstahl und Titan werden von italienischen Spezialisten angefertigt. Solide Qualität geht über alles. Die meisten Brillenfassungen bieten Design. Die Kollektionen von Lapima aber bieten Architektur. Der erste südamerikanische Brand bei Urech Optik entwirft Formen voller Wucht und Drama. Lapima ist eine kleinere Manufaktur für Sonnen- und Korrekturbrillen in Campinas bei São Paulo mit zwei Dutzend Mitarbeitenden. Ihre Fassungen stellen sie ausschliesslich aus hochwertigem Acetat her – mit keinem anderen Material lässt sich die Überschwänglichkeit brasilianischer Landschaften und Menschen so markant dreidimensional ausdrücken. «Nicht jeder Mensch ist geschaffen für eine aufregende Brillenfassung», sagt Mary Urech, «aber für manche Menschen sind aufregende Fassungen wie geschaffen. Aarau ist nicht Zürich oder London, aber erstaunlich viele Kundinnen und Kunden betreten unseren Laden mit der prickelnden Lust, etwas zu wagen. Für sie haben wir diese frechen Fassungen ins Sortiment aufgenommen.» Weltweit sind für den unverkennbaren brasilianischen Brand nur wenige Gesandte unterwegs. Dass sich in der Schweiz zwei Menschen mit einer Lapima begegnen, ist nicht sehr wahrscheinlich. Und wenn doch, dann werden sie über die Architektur von Sonnenbrillen und Brillen sprechen und womöglich feststellen, dass sie beim selben Fachgeschäft für Augenoptik ein- und ausgehen. In Downtown Aarau. Architektur aus Brasilien Das Glas fürs Gehirn Der Mensch sieht, worauf er blickt. Aber dabei nimmt er auch das Drumherum wahr. So empfindet er Räumlichkeit, kann sich orientieren und sich selbst verorten. Je besser ein Brillenglas den Übergang zwischen dem zentralen und diesem peripheren Sehen verbindet, desto müheloser empfindet der Mensch das Sehen. Es ist das Gehirn, das die Blick- und Fokuswechsel der Augen koordiniert und interpretiert. Hier setzt das Sensitive Brillenglas von Rodenstock an: Der DNEye® Scanner analysiert nicht nur Augenstruktur, Sehvermögen und Sehverhalten, sondern kann aus der Reaktion auf Lichtreize Rückschlüsse ziehen auf die Vorgänge im Gehirn. Die Daten ermöglichen die Herstellung eines Brillenglases, das extrem genau auf das Sehverhalten des Menschen abgestimmt ist, der es trägt. «Ich hätte nie gedacht, dass das so ein Riesenunterschied ist.» Kundin Margrit Hochstrasser «Nicht Zürich oder London, sondern Downtown Aarau.» Mary Urech Margrit Hochstrasser, was machen Sie beruflich? Ich bin frühpensioniert. Früher war ich im Sozialbereich, habe unter anderem mit Menschen mit Behinderung gearbeitet, meist in Leitungsfunktionen. Diese Jahre waren eine sehr gute Zeit. Nun ist es schön, selbstbestimmt über meine Agenda zu verfügen. Und womit füllen Sie das Plus an Freizeit? Mit Lesen, Freunde und Freundinnen treffen, Musik, Walking-Touren, Garten und anderem. Ich habe zudem noch das Präsidium der Ludothek Zofingen übernommen. Meine Tage sind gut gefüllt. Befassen Sie sich mit Brillengläsern? Nicht wirklich, dafür habe ich ja Urech Optik. Ich befasse mich eher mit den Fassungen. Sie mögen markante Modelle … Ja, schon immer. Zudem habe ich auf dem einen Auge eine relativ starke Korrektur und in einer markanten Fassung verschwindet das relativ dicke Brillenglas besser. Die Brille ist übrigens ganz leicht, auch wenn sie nicht so aussieht. Seit Frühling blicken Sie durch Sensitive Gläser von Rodenstock. Was macht den Unterschied? Die Leichtigkeit und Natürlichkeit, würde ich sagen. Ich habe nicht das Gefühl, eine Brille zu tragen. Das ist sehr angenehm. In meinem Empfinden ist auch der Rundumblick besser. Wenn ich die alte Brille wieder aufsetze, ist es wie Tag und Nacht. Ich hätte nie gedacht, dass das so ein Riesenunterschied ist. Und ich sage das nicht einfach so. Wo kommt die Brille zum Einsatz? Fast überall im Alltag. Auch beim Lesen, meinem grössten Hobby, und am Computer. Eine Art Leichtigkeit Great glasses for small faces Gläser Brand Brand Als Margrit Hochstrasser nach dem letzten Sehtest eine neue Brille benötigte, empfahl Augenoptikerin Simone Giger ihr die neuen Rodenstock Sensitive Gläser. Davon hatte sie noch nie gehört.

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